Historie der Frauenquoten

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Deutschland

Der Begriff Frauenquote wird sehr unterschiedlich benutzt. Manchmal beschreibt er nur den aktuellen Anteil von Frauen in einer Gruppe. In der politischen Diskussion ist meist die Forderung nach der gesetzlichen Festlegung einer starren oder flexiblen Quote an Frauen in Führungsgremien gemeint.

Hier soll die Historie aufgezeigt werden, die in 2014 zur ersten gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte in Deutschland geführt hat und eventuell noch weitere Gesetze nach sich ziehen könnte.

Im Jahr 2008 wurden in der Nürnberger Resolution eine Frauenquote von 40% in der Privatwirtschaft gefordert. Diese Forderungen wurden deutschlandweit aufgegriffen.

Seit 2013 fordern auch ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen eine Quotierung von Führungspositionen für Frauen. Sie forden 40% bis 2018 [1].

Am 06. März 2015 wurde das erste Quotengesetz für Frauen in Aufsichtsräten in Deutschland durch den Bundestag beschlossen.[2]

Noch zu bearbeiten...

Norwegen

Norwegen war das erste Land, das eine gesetzliche Regelung für die Anzahl von Frauen und Männern in Aufsichtsräten bzw. Verwaltungsräten (engl. Boards) festgelegt hat. Es wurde eine Frauenquote und eine Männerquote von jeweils 40% für börsennotierte Unternehmen festgeschrieben.


Referenzen

  1. http://pro-quote-medizin.de/
  2. Datei:2015-03-06 BMFSFJ PM Frauenquotengesetz.pdf