Rollenstereotyp

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Ein Rollenstereotyp ist ein Stereotyp, das sich auf die gesellschaftliche Rolle einer Personengruppe bezieht. Frauen und Männer werden in unserer Gesellschaft bestimmte Rollen zugewiesen, die mit Stereotypen belegt sind.

Abgrenzung

In der Diskussion über Gender-Aspekte in unserer Gesellschaft ist es wichtig, die Rollenstereotype klar von der sozialen Rolle von Personengruppe zu trennen. Jede Gesellschaft braucht soziale Rollen, weil nicht alles über Gesetze geregelt werden kann. Die sozialen Rollen ändern sich ständig. So sind immer mehr Frauen berufstätig und Männer kümmern sich mit großer gesellschaftlicher Anerkennung um Kinder und Familie.

Frauen und Männer leben schon lange nicht mehr nach den leider immer noch gültigen Rollenstereotypen. Die Rollenstereotype kommen immer dann zutage, wenn "wichtige" Entscheidungen getroffen werden und wenn es um Beruf und Karriere geht. So wird von Frauen einfach angenommen, dass sie nicht gerne auf Dienstreisen gehen, obwohl viele Managerinnen bereits das Gegenteil belegen.

Beispiele

In Deutschland gibt es z.B. folgende Rollenstereotype für Frauen:

  • Frauen wollen keine Macht
  • Frauen können keine Mathematik
  • Frauen sind fürsorglich

Historische Betrachtung

Früher definierten sich Frauen in Deutschland häufig an den drei Ks, bzw. wurden darüber definiert:

  • Kinder
  • Küche
  • Kirche

Initiativen, die Rollenstereotype bekämpfen

In Deutschland gibt es folgende Initiativen, die sich explizit für eine Abschaffung von Rollenstereotypen einsetzen: Allgemein:

Arbeitswelt:

  • WoManPower, ein Karrierekongress, der seit 2003 auf der Hannovermesse stattfindet. Dort wird seit 2012 der Preis Engineer Powerwoman of the year verliehen.
  • Spitzenmanagerin des Jahres, ein Preis der von der Mestemacher Group jährlich in Berlin verliehen wird.



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